Warum KI-Kompetenz?
KI-Werkzeuge wie ChatGPT, Claude, Copilot oder Gemini sind in vielen Büros längst Alltag – oft schneller, als Regeln dafür entstehen. Genau hier setzt diese Schulung an: Du sollst verstehen, was diese Werkzeuge können, wo ihre Grenzen liegen und wie du sie sicher und sinnvoll einsetzt.
Was Art. 4 des AI Act verlangt
Die europäische KI-Verordnung (AI Act, Verordnung (EU) 2024/1689) regelt in Artikel 4 die KI-Kompetenz. Die Pflicht gilt seit dem 2. Februar 2025. Mit dem „Digital Omnibus on AI“ (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026) wurde Artikel 4 neu gefasst:
- Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen Maßnahmen ergreifen, um bei ihrem Personal und bei Personen, die in ihrem Auftrag mit KI arbeiten, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz zu fördern.
- Vorher hieß es, dieses Niveau sei „sicherzustellen“. Die Pflicht ist damit weicher formuliert – sie besteht aber weiter.
- Kommission und Mitgliedstaaten sollen Unternehmen dabei unterstützen, besonders kleine und mittlere Unternehmen.
Was heißt „ausreichend“?
Es gibt keinen festen Lehrplan und kein Pflichtzertifikat. Maßgeblich sind die technischen Kenntnisse, die Erfahrung und Ausbildung der Menschen sowie der Einsatzkontext: Wer Texte vorformulieren lässt, braucht anderes Wissen als jemand, der KI bei Personalentscheidungen einsetzt.
Hinweis: Diese Schulung vermittelt Grundwissen und ist keine Rechtsberatung.
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